Hintergrund
Themen:
Wilde Katzen - was tun?
Katzenkastration
Fütterung von
verwilderten Hauskatzen
Verwilderte Katzen
in Menschenhand
Wir helfen
Wir bitten Sie:
Freilauf-Katzen zu Chippen

Sobald Ihre Katze ins Freie darf, besteht das Risiko, dass sie
sich verirrt und den Heimweg
nicht mehr findet. Vor allem Jungkatzen im ersten Lebens-
jahr haben kein gutes Heimfinde-Vermögen.

Wir empfehlen dringend, Freilauf-Katzen chippen zu lassen. Das ermöglicht jedem Tierarzt, der Polizei oder uns, Sie als Besitzer einer verunglückten oder zuge-
laufenen Katze zu finden!

Falls fremde Katzen durch die Katzenschleuse in Ihre Wohnung eindringen, haben Sie die Mög-
lichkeit, durch Einbau einer Mikro-
chip-Katzenschleuse einzig
Ihren eigenen gechippten Katzen Zugang zu gewähren – alle
andern bleiben draussen.

Katzenfalle
Wilde Katzen - was tun?

Ob in Schrebergärten, Kompostanlagen oder Bauernhöfen - verwilderte, scheue Katzen trifft man in der Stadt und auf dem Land.

Wichtig ist, dass herrenlose oder wilde Katzen eingefangen und kastriert werden, um eine weitere Vermehrung zu verhindern.

Der Tierschutzverein St.Gallen stellt die Falle und den Zwangskäfig für den Transport zum Tierarzt zur Verfügung. Er bezahlt auch die Kastration
wilder Katzen, wenn diese in ihr Revier zurückkehren dürfen.

Die Wegnahme aller Katzen ist nicht sinnvoll, da ins freie Revier neue, unkastrierte Tiere zuwandern.

Wir suchen Tierfreunde, die bei den Fang- und Kastrationsaktionen helfen
und die herrenlosen Tiere in ihrem Revier regelmässig mit etwas Futter versorgen.
Katzenkastration

Verhinderung der unkontrollierten Vermehrung der zahlreichen freilebenden Katzen.

Verhinderung von Krankheiten und Seuchen in freilebenden Kolonien.

Verhinderung von Tierleid durch unsachgemässes Töten überzähliger Jungtiere.

Aufklärung der Bevölkerung über die Folgen «gutgemeinter Fütterung».


Das Problem

Unser Tierschutzverein wird täglich mit dem Problem der unerwünschten
und verwilderten Katzen konfrontiert. Sowohl in der Stadt wie auch in den umliegenden Gemeinden leben zahlreiche verwilderte Katzenkolonien,
insbesonder in Schrebergärten, Kompostanlagen, Fabrikarealen, Bauern-
höfen sowie bei Restaurants und in Quartieren mit Einfamilienhäusern.
Überall können sich die Tiere unkontrolliert vermehren, denn eine Kätzin ist
mit 6 Monaten geschlechtsreif und kann zweimal im Jahr drei bis sechs
Junge zur Welt bringen:
Durch ungenügende Lebensbedingungen wird das Abwandern der grund-
sätzlich ortstreuen Katzen, vor allem der Jungtiere, ausgelöst. Die freileben-
den Katzen sind sehr scheu dem Menschen gegenüber und verhalten sich
als sogenannte «verwilderte Hauskatzen» wie Wildtiere. Sie leben selbst-
ständig und sind nicht auf die Hilfe von Menschen angewiesen.
Verwilderte Katzen in Menschenhand

Die immer wieder prakizierte Plazierung von verwilderten Katzen bei Menschen ist nicht sinnvoll, denn in den meisten Fällen verlieren die Tiere
ihre Angst vor dem Menschen nie und können sich nicht an ein Leben in
«Gefangenschaft» gewöhnen.

Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen kann bei Jungtieren die Ange-
wöhnung an den Menschen erfolgreich verlaufen, besonders bei Katzen-
welpen bis zur 7. Lebenswoche.
Fütterung von verwilderten Hauskatzen

Tierfreundinnen und Tierfreunde nehmen sich oft verwilderten Katzen an
und versorgen die Tiere mit gutem Futter. Die so verbesserten Lebens-
bedingungen begünstigen die Vermehrung der Katzen und führen zu
einem raschen Wachstum der Kolonie, weshalb sich Krankheiten und Seuchen ungehindert ausbreiten können. Dies ist also nur eine wirkliche
Hilfe für die Tiere, wenn gleichzeitig die geschlechtsreifen Katzen kastriert
werden. Auf diese Weise können in bestehenden Kolonien stabile Verhält- nisse geschaffen werden.
Wir helfen

Wenn Tierfreunde verwilderte Katzen betreuen und Unterstützung benötigen, dann hilft unser Tierschutzverein, indem er Katzenfallen zur Verfügung stellt
und sich falls notwendig an den Kastrationskosten beteiligt .

Eingefangene Katzen werden auf Leukose (hochgradig ansteckende Virus-
erkrankung mit meist tödlichem Verlauf) getestet.

Um die Ausbreitung von Seuchen und damit verbundenem Katzenleid zu verhindern, müssen unheilbar kranke oder leukosepositive Katzen vom Tier-
arzt euthanasiert werden.

Gesunde Tiere werden kastriert, geimpft und mit einem Chip versehen und
nach Möglichkeit wieder in ihrem Revier freigelassen. Durch solche Mass-
nahmen wird freilebenden Katzen eine gute Lebensqualität ermöglicht.


Die hierfür benötigten finanziellen Mittel betragen jährlich ca. 15'000 Franken.

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen